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wir haben 10 twitterer gefragt

"was ist Twitter für dich?" (antwort in max. 140 zeichen)

keine ahnung mehr, wie ich auf die idee kam, aber ich fand und finde sie ganz spannend. ich habe sie kurz beim @DerFloyd erwähnt und der fand sie so gut, dass er direkt mitgemacht hat. beachtet also auch unbedingt den link am schluss des beitrages.
und hey - klickt auf die bilder oder namen der folgenden leute, um ihnen zu folgen. das ganze ist natürlich auch als unbedingter #FF zu verstehen.
entstanden ist nämlich eine wirklich interessante zusammenstellung wunderbarer antworten.



"was ist Twitter für dich?"


@NikSput

"Der allerschönste Unsinn."


@vintagemind

"Eine offene Therapierunde. Anonyme Humoristen, Herzmenschen und Revolutionäre. Leben, verpackt in konzentrierte Dosen à 140 Zeichen."


@souslik

"Twitter ist ein Ort mit wundervollen Menschen, die mich unterhalten, mich im Leben voranbringen und mich fett nennen. Weil sie es können."


@ICEthunersee

"Die Twitter-TL ist wie die individuelle Zusammenstellung eines Lieblingsgerichts: -2000 g Intelligenz -1950 g Humor -150 g Sex -7,5 g Emo."


@GebbiGibson

"Mein Twitter: Ein Freundeskreis & Stammtisch für die Hosentasche, ein guter Entertainer und dankbares Publikum, das Yin zu meinem RL-Yang."


@ellyteration

"Kurzgeweiltes Lachen laut, Spruchwerk, das auf Schenkel haut, Menschen und Gefühl in spe, ich liebe meine #Zeitallee."


@echt

"Twitter ist komprimierte digitalisierte Liebe, aufgeteilt in leicht verdaubare Portionen zu 140 Zeichen. Nie zuviel und doch für alle genug!"


@killmeiamfemale

"Twitter ist für mich ein Ort, wo Ruinen wolkenhohe Schlösser und gezeichnete Menschen wahre Kunstwerke sind."


@sehhecht

"Twitter: Wo sich die Ziellosen auf unterhaltsame Weise gegenseitig darüber hinwegtrösten, dass sie nie einen Roman schreiben werden."


@tellanya

"Twitter ist die längste Praline unter den Social Networks."





vielen dank nochmal an alle, die mitgemacht haben.

so. und nun lest zehn weitere antworten zu der frage in floyds blog. hier: http://floydbloggt.blogspot.com/




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jafa am 10.1.12 14:00


floyd vs. jafa - ein kleines gespräch

zwei dödels - eine meinung. teil 2
achtung. lesen sie erst teil 1 hier: http://floydbloggt.blogspot.com/


jafa:
genau. es gibt ja auch in unserer ecke immer noch verschiedene arten, twitter zu nutzen. schau nur mal uns beide an. derweil ich mit tiefschürfender sozialkritik und anspruchsvollen intellektuellen-tweets eine kleine aber sehr feine elite bediene und mit meinen knapp 450 followern immer noch independent bin, wirst du mit stammtischsprüchen und prost-tweets immer grösser und holst als teil des mainstream die breite masse ab. bei twitter hat's eben für alle platz...

floyd:
Ja. Du hast Recht. Ich bilde mir da auch richtig was drauf ein! Ich habe seit dem Fame einen viel längeren Penis und habe mir außerdem diese fancy Lenkerfransen an mein Fahrrad gedübelt damit ich auch im Real Life representen kann. Ich bin die Twitter-Nutte. Euer Alptraum. Immer auf der Suche nach Sternen und Retweets. Wer mir replied wird geblockt. Wer mich als schlecht bezeichnet, wird als Spam gemeldet. Auf der Straße schreibe ich Autogramme nur auf Brüste, weil ich ein Arschloch bin und weil ich es kann!
Nein. Mal im Ernst. Dass meine Tweetqualität an so manch anderen kreativen Kopf nicht heranreicht, habe ich nie bestritten. Das unterscheidet mich zumindest schon einmal von so manch Anderen. Ohne dass ich jetzt die "Elite"-Diskussion noch mal aufmachen will, sage ich dennoch: Ich sehe mich eigentlich nicht in dieser Riege (obwohl Elite auch nicht zwangsläufig eine Beleidigung sein muss). Ich habe vielleicht mehr Follower, aber Mainstream geht mir zu weit. Was kritische oder nennen wir es zynisch-satirische Kommentare zum "Twitter-Leben" angeht, halte ich mich jedenfalls nie zurück, auch wenn ich damit dem ein oder anderen mal auf die Füße pinkeln sollte. Ich habe auf Twitter einfach meinen Spaß. Wenn das den Leuten gefällt, kann ich doch nichts dafür. Das ist eher negativ für diejenigen, die sich diesen Schund antun. Daraus mache ich keinen Hehl.

jafa:
ach, du lässt dich einfach nicht einfach provozieren. ich sehe das ähnlich. ich schreib einfach worauf ich grad bock habe. wie wenn ich keine follower hätte. wenn mein zeug dann anderen auch noch gefällt freut mich das natürlich. ich bin ja oft ziemlich böse und greife leser ja manchmal auch indirekt an. da gibt es schon tweets, da weiss ich, beim klicken des senden-buttons, dass sie entfolgungen nach sich ziehen werden. aber es nervt mich schon, wenn man mir folgt ohne erst in mein profil geschaut und andere tweets ausser die bei favstar gelesen zu haben.

floyd:
Ich lasse mich nicht von DIR provozieren. Das ist ist der Unterschied. Aber wir sind uns ja einig. Man sollte Twitter ohnehin eben so nutzen wie man das will. Natürlich freut man sich, wenn man für einen Tweet, der Einem besonders wichtig ist auch mal den ein oder anderen Fav bekommt, aber eine Motivation nur daraufhin zu arbeiten sollte das Sterneprinzip natürlich nicht sein. Insofern kann das ganze Fav-Geschacher auch hinderlich sein. Stell dir zum Beispiel einen Tweet von dir vor, den du besonders magst, über den du nachgedacht hast oder, für den du dir besonders Mühe gegeben hast, und am Ende bekommt der wenig Favs. Ach, was rede ich.. Das kennst du ja.

jafa:
ja. bei mir bekommen die, die ich selbst super find, meistens die wenigsten sterne. ich habe das übrigens früher schon mal auf twitter selbst geschrieben: ich bin der festen überzeugung, dass twitter interessanter wäre, ohne für andere einsehbare followerzahlen und vor allem ohne favstar. aber eh schnurz.
hey -fürs nächste mal sollten wir uns vielleicht ein thema aussuchen, zu dem wir unterschiedliche ansichten haben. das war ja ziemlich brav hier...

floyd:
Kann ich doch nichts dafür, dass du Idiot die gleichen Ansichten hast wie ich. Damit musst DU ja klar kommen. Ich sehe das als Gedankenaustausch und ja, wir wiederholen das. Wir haben ja sonst kein Leben. Tschüß!

jafa:
na DU bestimmt nicht. arsch.
tschö.





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jafa am 30.12.11 14:50


das wort zum donnerstag oder (k)ein blogpost zum thema

wirklich nicht. denn wer nicht verstanden hat, dass weder "grösse", noch "elite" etwas mit followerzahlen zu tun hat, hat mehr als nur twitter nicht verstanden. wer twitter für etwas spezielleres als die restliche unterhaltungsindustrie hält, sowieso. genau wie bei film und musik bedeutet ein grosses publikum, dass es vielen leuten gefällt. nichts anderes. dass lady gaga oder die transformers weder mit qualität, noch mit anspruch zu tun haben, ist jedem klar. jeder vollidiot weiss das, aber ausgerechnet bei twitter soll man da dann elite sein?
besonders absurd wird es dann, wenn leute, die grad mal ein paar monate dabei sind und nur vierstellige followerzahlen haben, weil sie von rl-busenkumpels gepusht werden, meinen, sich dazuzählen zu müssen.

aber ich schweife ab. das soll ja wirklich kein post zum thema "twitter-elite" werden.
da hat man schon komplette beiträge zu so ernsthaften themen wie internetsucht fertig im kopf und dann stolpert man per zufall über sowas hier:
http://orbis-claudiae.blogspot.com/2011/11/elite.html
und denkt sich:

"HOW DARE YOU?"

du hast nicht mal 3000 follower und das auch nur,weil du schon seit zweieinhalb jahren dabei bist und alles, was nicht bei drei auf den bäumen ist in grund und boden chattest und setzt dich gleich mit leuten wie @einstückkäse (8000) @mcwinkel (10'000) oder @saschalobo (80'000)

sowas IST arroganz.

sogar ein @herrtutorial, der nur verblödete lifestylevideos für kiddies postet, hat 50'000 follower.

die wirklich grossen haben sich in dieser diskussion rausgehalten, oder sie wirklich lustig kommentiert. die sich wochen später noch so äussern, als hätte ihnen irgendwer ans bein gepisst, erwecken den anschein ein wannabe-star im netz zu sein, der im realen leben vergeblich nach anerkennung sucht.

prost.


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jafa am 1.12.11 13:36


blogpost, das ziemlich nervig sein kann, vor allem für die altleser

weil wieder auf den ewig selben themen rumgeritten wird

eigentlich wollte ich ja etwas zum thema internetsucht schreiben. muss das aber auf nächsts mal verschieben.
ich wurde nämlich wieder mal gefragt, warum ich vegetarier sei. nicht "ah cool, wielange schon?" sondern "oh. warum?"

wenn leute heutzutage immer noch fragen müssen, weshalb jemand vegetarier ist, dann haben die doch so ziemlich gar nichts verstanden. (oder wissen noch gar nichts, weil sie die falschen zeitungen lesen und die falschen tv-sender schauen)

ich bin wahrscheinlich die höchste form des egoisten, die es gibt. jeder ist für sein leben selbst verantwortlich und soll so leben, wie er am besten zurecht kommt damit. so mach ichs und so sollen es die andern machen. aus meiner sicht machen es die die andern zwar verkehrt, aber hey - wer bin ich, denen reinzureden, wie sie zu leben haben?
wenn es aber mal einer drauf anlegt und mich fragt, dann sag ich halt auch meine meinung. da sag ich dann: "ja, klar, kann man sagen, das war halt schon immer so, dass alles ungerecht verteilt ist auf dieser welt - abgesehen davon, dass das kompletter blödsinn ist - kann man das sagen, oder man kann sagen okay, wenn es schon so ist, dann trage ich wenigstens daran keine mitschuld. oder zumindest zu einem wesentlich kleineren teil als du."
so. dann kommen noch die üblichen rechtfertigungen und was sie denn sonst so alles tun und blah.
und ich so: "ja ja, genau."
es tun ja alle was. klar. einmal im monat im bio-laden einzukaufen gehört zum guten ton und ja, der hagen rether hat ja schon recht...

sagt mal, mein ich das nur, oder finden den tatsächlich plötzlich alle gut? es kommt mir echt so vor, als wäre es richtig chic geworden, den gut zu finden. und ich frage mich, wieviele von den leuten, die den gut finden fleisch essen.
wie viele von denen, wenn sie im supermarkt eier kaufen, einfach die billigsten nehmen.
und bei den tomaten die grössten und saftigsten.
wieviele von denen coca cola trinken
oder bei mc donalds essen.
nike tragen oder bei H&M oder C&A einkaufen.
oder bei aldi.
wieviele von denen wohl shell, BP oder esso tanken?
bzw. überhaupt nicht ein bisschen viel autofahren, mehr als nötig?
und ich frage mich, ob die nicht mehr rtl, sat1, pro7 schauen als arte, phönix, ard.
oder eventuell sogar ausschliesslich.
und falls ja, woher zum teufel die denn hagen rether kennen.


schmeisst euren fernseher raus.
lest bücher.
lest "das neue schwarzbuch der markenfirmen"
lest "uns gehört die welt!"
lest "korrupte medizin"
lest "domino"
lest von mir aus auch "anständig essen" oder "tiere essen"

ups...

ähmmm...
holt den fernseher wieder rein.

schaut "home"
schaut "we feed the world"
schaut "der grosse ausverkauf"

und schaut und hört, was hagen rether sagt.

amen.







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jafa am 10.11.11 11:47


blogpost, aus dem hervorgeht, dass es bei twitter wirklich furzeinfach ist, gross zu werden.

und bekannt. (nicht zu verwechseln mit berühmt und schön oder reich und sexy.)

ein halbes jahr. so lange bin ich nun auf twitter. habe 3169 tweets abgesetzt und 3001 tweets favorisiert. ich folge 178 leuten und werde selbst von 375 verfolgt.
das sagt denen, die nicht twittern jetzt überhaupt nichts. mir auch nicht. weil mir sowas nämlich piepeschnurz ist.
aber ein paar twitterer scheint sowas zu beschäftigen, bzw. beschäftigen die sich mit sowas. also ehrlich gesagt so ziemlich alle. followerzahlen sind immer ein thema. "hohe followerzahlen haben, aber...", "erst so kurz dabei und schon so eine hohe followerzahl..." und nicht zuletzt: "ich kann mir echt nicht erklären, wieso du so unterfolgt bist.
"unterfolgt wird tatsächlich so gebraucht. am "follower friday", an dem leute zum folgen empfohlen werden, sind plötzlich alle chronisch "unterfolgt" völlig egal, ob sie nun 20, 200 oder 2000 follower haben. auch leute mit 5000 followern sind unterfolgt. und ich sowieso. aber im gegensatz zu denen weiss ich,weshalb ich ach so unterfolgt bin: primär, und daraus leiten sich die folgenden unterpunkte ab, aus der kombination von "1. weil ich es nicht darauf anlege möglichst viele follower zu haben." und "2. weil ich ein ziemlich ausgefülltes reales leben habe."

zu eins: würde ich viele follower wollen, würde ich
a) ganz, ganz vielen leuten folgen. ausser den grossen folgt bestimmt jeder 3. aus anstand, falschem pflichtgefühl oder wegen "twitter nicht verstanden" zurück. ich könnte sogar wochen später wieder viele davon entfolgen, ohne selbst gleichviele follower zu verlieren. ich müsste b) lediglich die leute, denen ich folge ab und an mal nett erwähnen oder sogar etwas per "direct message" mit ihnen chatten. schwuppdiwupp würde ich empfohlen werden wie blöd und jeden freitag wieder viele neue follower haben.
wenn ich dazu noch
c) alte sprüche von fun-seiten umkrempeln und posten würde, hätte ich bestimmt schon ein- bis zweitausend follower. mit
d) einem sexy weiblichen avatar schon über das doppelte inklusive promis wie MC Winkel oder nils ruf (10'000 bzw. 25'000 follower). und das ist keineswegs spekulation. dem furzaccount @2_Ex_Missen folgen die beiden jedenfalls. das ganze ist genauso durchschaubar und langweilig wie früher schon die foren. nur, dass es hier keine teenies sind, die ihre soziale inkompetenz im netz zu kompensieren suchen, sondern erwachsene menschen mit erziehungsaufgaben. jedenfalls behaupten sie das. behaupten kinder zu haben. aber trotzdem sind alle singles und haben alle zeit der welt um ihr leben am comp zu verdaddeln.
um zu replien und zu chatten und empfohlen zu werden und fünftausend follower zu haben und ebensoviele freunde auf facebook.
reicht ja auch.

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jafa am 27.10.11 17:52


FUCK YOU, MYBLOG!

glaubt bloss nicht, dass ihr vollautomaten mich durch eure toleranz dieser verblödeten spam-attacken von hier vergraulen könnt.
wenn ihr das ganze hier mal etwas professioneller gestalten würdet, wären die leute auch bereit etwas für den service zu bezahlen und ihr wärt nicht auf so einen armseligen nebenverdienst angewiesen.

an die geneigte leserschaft: die kommentarfunktion bleibt halt erstmal wieder aus. (ausser rowin wird das wohl eh niemand bemerken.) und dann geht es hier bald wieder weiter.

peace, love and choccolate-icecream.
jafa

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jafa am 17.9.11 16:11


zwitscherbillanz

nach 7 tagen getwitter:
ich habe meine meinung noch nicht geändert. ich halte twitter nach wie vor für eine perfide zeitverschwendung. genau wie in den blogs handelt es sich natürlich bei geschätzten neunzig prozent aller beiträge um belanglosen quatsch.
aaaaaaaaber:
1. ist es wesentlich angenehmer zu lesen, weil man sich nicht durch halbe romane querlesen muss. und
2. ist es einfach unterhaltsamer.

folgendes hat mir zum beispiel direkt ein lächeln ins gesicht gezaubert:

> KLICK!



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jafa am 4.3.11 17:30


twittern wär einfacher.

ne, echt jetzt. oder? für die faulen säue, also für solche wie mich auf jeden fall. 140 zeichen was einem grad so einfällt und direkt mit dem handy. da wo's passiert. hier muss man sich ja schon nur mal überwinden den laptop überhaupt anzuschmeissen. man liest dann, wenn er ja schon mal an ist auch direkt bisschen rum und regt sich schon wieder auf. antwortet und steigert sich völlig rein. es wird ellenlang - viel zu lang für eine antwort in einem alten beitrag in einem fremden blog aber hey -das wird direkt ein eigener beitrag! schnell gecopyandpastet und beim durchlesen gemerkt, dass es doch etwas zu heftig ist und dann wird wieder zusammengestrichen bis man schlussendlich wieder nur stichworte hat und sich sagt, dass das aber doch ziemlich cool wird und morgen macht mans fertig und irgendwann hat man drei, vier von denen in reserve. und so'n quatsch hab ich grad da aber kein boch das fertig zu machen. aber ein kurze zusammenfassung vielleicht:

thema trends
kompletter trugschluss wenn man daraus, dass zu ein und dem selben thema zwei bücher zeitgleich erscheinen, einen trend folgert. das war schon immer so bei bücher und filmen und hat damit zu tun, dass die scripts umgehen, um vertriebsverträge zu finden. da sieht das einer und denkt "ah cool, das mach ich direkt selber." dass man das nicht weiss, ist nicht schlimm, dass man sich das nicht selbst ausmalen kann auch nicht. heutzutage fallen schon renomierte zeitungen darauf rein. der schweizer "tages anzeiger" z.b. meinte schon einen trend zu erkennen, als zwei journalisten zeitgleich bücher rausbrachten darüber wie sie eine weile lang ohne internet lebten. auch wenn es ja eher ein armutszeugnis ist sowas überhaupt als gewaltsleistung darzustellen, so kann man den tagi-artikel ruhig lesen:

Ich-wuerde-mir-eher-den-kleinen-Finger-abhacken

der wahre trend
ist eben genau dieser: sich selbst etwas beweisen und das dann auch gleich noch aufmerksamkeitserhascherisch vermarkten. und es funktioniert. keiner merkt, dass da etwas völlig selbstverständliches bejubelt wird. und vernünftige fazite kommen auch nicht raus. nicht mal vernünftige begründungen wieso man so was überhaupt macht. (mal ehrlich, welchen anderen grund, als sich selbst zu beweisen, dass man kein alkoholiker ist, gibt es um 4 wochen nichts zu trinken?)

das ist ja, als würde ich einen monat lang twittern.

wenn man kein fleisch und vor allem biologische und regionale produkte konsumiert, weiss man eigentlich wieso man sowas tut. man tut es und gut ists. wer damit hausieren geht, nach 4 wochen wieder in die alten muster verfällt und dann behauptet, dass man so auch kein besserer mensch wird, hat nicht viel verstanden. vielleicht hilft da ja dieses buch weiter:

das muss man nicht mal aufmachen um zu lesen: "Butterfly-Effekte für Wirtschaft und Politik. Indem wir uns fortbewegen, forschen, entscheiden und unsere Bedürfnisse befriedigen, ja, selbst indem wir schlafen, stoßen wir täglich zahllose Dominosteine an und lösen damit weitreichende, manchmal unüberschaubare Kettenreaktionen aus. Gesellschaft, Wirtschaft und Politik entscheiden darüber, wie die Dominoreihen angeordnet sind, doch den Anstoß geben wir selbst, knapp sieben Milliarden Menschen, jeden Tag. Jeder Einzelne ist Teil der globalen Handlungsketten und prägt somit unsere Zukunft mit - im Negativen wie im Positiven. "Domino" ist kein weiteres Buch über Nachhaltigkeit im herkömmlichen Sinn. Es stellt vielmehr den einzelnen Menschen ins Zentrum. Die Autoren des Think Tanks W.I.R.E. analysieren mit unverstelltem Blick die Tätigkeiten, die unser tägliches Leben prägen, und zeigen unvermutete Zusammenhänge auf zwischen unserem Handeln im Kleinen und seinen Konsequenzen für das große Ganze. 210 konkrete Vorschläge und Ideen, wie Bürger, Staat und Unternehmen gemeinsam den Weg zu einer zukunftsfähigeren Welt einschlagen können.

natürlich wird auch das wieder keiner lesen. aber ich hab es vorgeschlagen.

ich bin ein besserer mensch.

so, und jetzt geh ich twittern.

scherzlos. und wer unbedingt muss, darf mich sogar verfolgen. :P

https://twitter.com/the_jafa#



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jafa am 26.2.11 02:29


this is not a webblog.

anymore.
wenn man nur einmal pro monat bloggt, dann ist das kein richtiges blogging. das hat mich früher immer schon genervt, als ich noch in anderen blogs gelesen habe: diese unregelmässigen einträge. dass ich bloggen doof finde, ist ein offenes geheimnis, das ich hier schon genug und lang und breit erläutert habe. nach den in dieser rubrik gelisteten 141 gründe warum bloggen doof ist, habe ich auch schon einmal konsequenterweise zugemacht. aber ganz lassen konnte ich es doch nicht und richtig bloggen kann ich auch nicht mehr. ich kann mich beim besten willen nicht mal mehr dazu aufraffen, alle zwei wochen was vernünftiges hier reinzustellen. ideen wären zur genüge vorhanden. aber mir ist schlicht und einfach meine wertvolle zeit zu schade, um sie sinnentleert vorm comp zu verdaddeln.
das ist kein blog mehr.
ab sofort ist das wieder eine homepage. nach den 141 gründen, weshalb bloggen doof ist wird es hier dann 141 ideen geben mit denen man sich besser die zeitvertreibt als mit bloggen.
oder mit in blogs zu lesen.
vielleicht auch 279.
kommentarfunktion bleibt an.
peace.

klick




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jafa am 13.12.10 02:20


es hätte so ein schönes bloggertreffen werden können

ps:
die angekündigte serie "filme für die herbstdepression" wird gestrichen und durch die serie "filme für die winterdepression" ersetzt. zudem wird wieder über facebook und co. gelästert.
ach ja und für die, die immer noch vergeblich auf einen transsib-reisebericht warten: drüben im fuzzyshot-blog gibts wenigstens ein paar fotos. weitere folgen.


wir müssen alles rückwärtsgängig machen
steig deinen schädelberg herunter
zurück durch strassen und die gassen
der pöbel und die massen
sie können jetzt nach hause gehen

einstürzende neubauten


also wirklich. um einen gast, der extra den weiten und beschwerlichen weg von thun nach winterthur auf sich nimmt, hätte ich mich bestimmt richtig gekümmert. ich hätte ihn mit freibier, bis wir dicht machten versorgt. von mir aus hätte er auch den laschen DJ ablösen können.
wir hätten uns gegenseitig, wie das so üblich ist an solchen events, vor einem betrunkenengeisterten publikum gegenseitig aus unseren blogs vorlesen können.
dabei habe ich nur schnell ein halbes stündchen pause gemacht. die hätte man doch abwarten können.
naja, vielleicht hat er das auch. hat sich prächtig amüsiert, bier und wein degustiert und mit den salitos-girls geschäkert und ich habs nicht mitbekommen. konnte es nicht mitbekommen
und nun bleibt er für mich ein phantom,
das phänomen brutale DJ


.
jafa am 14.11.10 15:43


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