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279 gründe warum bloggen doof ist. (gründe 79-98)

das wird ja sonst nie fertig.
also:

79. während dem lesen (zeitungen, bücher, NICHT blogs) kann man nicht bloggen.
80. im pub kann man nicht bloggen.
81. wenn das guinness über die tastatur läuft, ist der laptop kaputt.
82% können doch aufm handy im pub bloggen. elende nerds.
83. die 19% der blogger, die keine nerds sind, sind noobs.
84. und werden, weil sie zu viele persönliche daten gebloggt haben bestalkt.
85. den ganzen persönlichen quatsch interessiert eh keinen. (ausser den stalkern)
86. die rechte an allem gebloggtem haben übrigens automatisch auch die hoster.
87. bloggen bedeutet tagebuchschreiben und tagebuchschreiben ist doch eher was für dreizehnjährige mädchen mit pferdeposter an der wand.
88. trotzdem halten sich blogger für was besseres.
aber:
89. blogger sind oberflächlich.
90. blogger sind nicht kritikfähig. ergibt sich mal eine kritische diskussion, wird diese anhand drei neuen beiträgen hintereinander einfach runtergepostet, auch wenn der blog sonst mit einem beitrag pro woche auskommt.
91. blogger sind langweilig
92. blogs sind langweilig
93. und bloggen ist doch eigentlich auch langweilig.
und wozu das ganze?
94. als blogger stehst du doch -thema abmahnwahn- eh schon mit einem bein im knast.
95. und es gibt tatsächlich anti-zensursula-blogger, die bei sich kommentare löschen. unglaublich...
96. und solche, die meinen politik in blogs gehe gar nicht (ausser bei ihnen selbst natürlich, wo jeder dritte beitrag politisch ist)
97. und solche, die sich, hätte ich es jetzt nicht erwähnt, beschwert hätten, dass die rechnung bei den punkten 82 und 83 nicht aufgeht.
98. und solche, die es gar nicht bemerkt hätten.

und, und, und...
...stay awake.
1.9.09 15:17


übrigens:

fahr ich demnächst wieder in urlaub. sehr demnächst eigentlich. und für etwa drei wochen.
und wie immer wenn das passiert, darf jedeR aus meiner blogroll, der oder die will, währenddessen hier fremdbloggen. was auch immer.
ich denke, das könnte noch lustig werden. anmeldungen also hier rein, oder per mail.
danke.

so. und jetzt noch etwas fluffigen cat-content: (click it)

4.9.09 02:14


just another...

part of the series "best music/videos" of all time:

6.9.09 00:24


«Wir langweilen uns gegenseitig»: Der Tod des «hippen» Facebook

so der titel eines heute abend erschienen artikels bei tagesanzeiger online.

Viele User finden es nicht mehr «cool», bei Facebook zu sein. Sie sind angeödet und löschen ihr Profil. Hat die Community-Plattform ihren Zenit überschritten?

«Hans Muster ist kein Fan mehr von Facebook». Diesen Status könnten demnächst mehrere User der beliebtesten Community-Plattform melden. Denn die Zeichen mehren sich, dass Facebook seinen Zenit überschritten haben könnte: Frühere Facebook-Fanatiker loggen sich nur noch einmal im Monat ein, einst aktive Statusschreiber haben noch immer den Status vom 1. August und die Radikalen haben in einer Nachricht an alle ihren Austritt bekannt gegeben.

Sie löschen Freunde, werden zu «Passivmitgliedern» oder steigen ganz aus. Sie haben keine Lust mehr auf die neuesten Party-Fotos ihrer WK-Kameraden. Sie wollen auch nicht wissen, was für ein Drink die ehemalige Schulfreundin wäre oder was der Ex-Freund heute gefrühstückt hat. Der Facebook-Overkill hat eingesetzt.

Von euphorisch zu entnervt

Gründe dafür gibt es viele: Die einen fühlen sich genervt, die anderen gelangweilt, während nochmals andere einfach ihre Zeit nicht mehr mit Facebook vergeuden wollen. Sie haben Angst vor Stalkern und davor, zu viel von sich preiszugeben. Oder sind schlicht überfordert, sich für den Output – Fotos, Links, Gemütszustand – all ihrer «Freunde» zu interessieren.

Die Stimmung ist gekippt: von euphorisch zu entnervt, so scheint es. Virginia Heffernan schreibt in der «New York Times» gar von einem Exodus. Und das «Wall Street Journal» druckte den Essay «Wie Facebook die Freundschaft zerstört». «Wie viele andere erlebe ich eine Facebook-Ermüdung», schreibt Elizabeth Bernstein darin und bilanziert: «Wir langweilen uns gegenseitig.»

Von Freunden zugespamt

Der eigentliche Vorzug von Facebook ist gleichzeitig auch seine grösste Bremse: Je mehr Freunde man hat, desto anstrengender ist das digitale «Meine-Freunde»-Buch. Zu Beginn macht es Spass, sich als Jäger und Sammler zu betätigen und wie wild nach Freunden zu suchen. Doch hat die Zahl der Freunde ein kritisches Mass überschritten, läuft die Startseite über und man wird mit belanglosen Informationen zugespamt.

Selbst Microsoft-Gründer Bill Gates, ein Mann, der für Computer lebt, löste deshalb unlängst seinen Facebook-Account auf. Er hatte einfach zu viele Freunde.

Facebook leidet am Phänomen «Klassenzusammenkunft»: Auf die obligaten «wie geht's?» und «was machst du jetzt eigentlich?» folgt meist gähnende Leere. Auch an den oftmals narzisstischen und exhibitionistischen Profilen hat man sich schnell einmal satt gesehen. Oft hinterlässt das Leben der anderen ohnehin nur Neid: Der hat aber viele Freunde! Die sieht aber gut aus! Der hatte es wieder schön in den Ferien! Der Reiz des Neuen ist verflogen. Ebenso der Reiz der Neugierde. «Ich merkte, dass die Magie weg war», bringt es Bloggerin Libby auf den Punkt.

Sogar die Eltern sind bei Facebook

Gewissermassen ist Facebook das Opfer seines eigenen Erfolgs: Es ist so populär, dass es schon wieder «out» ist. Spätestens wenn die eigenen Eltern dabei sind, nehmen die Jungen Reissaus. Wie eine Umfrage unter jungen Engländern zeigt, büsste die Plattform für die Jugendlichen an Attraktivität ein, sobald deren Eltern sich angemeldet hatten. So ging der Anteil der 15- bis 24-Jährigen mit Facebook-Profil im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 50 Prozent zurück. Zugleich nahm der der 25- bis 34-Jährigen um sechs Prozent zu (Vorjahr 40 Prozent).

Während nun gewisse Firmen Facebook für ihre Angestellten sperren, scheinen nun immer mehr User von alleine darauf zu kommen, dass sie Facebook nicht brauchen.

Bei einigen ist es gar eher Angst, die sie zum Rückzug zwingt: «Es ist nicht dein Facebook-Profil. Es ist Facebooks Profil von dir», findet Leif Harmsen, der in den USA einen regelrechten Kreuzzug gegen Facebook fährt. Er sieht im Portal ein Instrument des Kommerzes, das den User beobachtet und mit Werbung und überflüssigen Applikationen zumüllt. Immer wiederkehrende Layout-Änderungen und zu akzeptierende Rechtsbestimmungen strapazieren die Nerven der User. Genauso wie die Flut an Einladungen zu stumpfsinnigen Quizzes und Spielen.

Die Community wächst und wächst

Deswegen das baldige Ende von Facebook vorauszusagen, wäre vermessen. Zumal die Zahlen eine klare Sprache sprechen: Facebook hat weltweit mehr als 250 Millionen registrierte Mitglieder. Über 600 Millionen US-Dollar Kapital sind in das Portal geflossen, dessen Wert heute auf 10 Milliarden geschätzt wird. In der Schweiz gibt es über 1,5 Millionen User. Tendenz steigend.

Allerdings dürften darunter jede Menge Facebook-Zombies sein, User, die sich einmal eingeloggt, aber danach kaum mehr mit dem Portal beschäftigt haben. Ähnlich wie bei der virtuellen Welt «Second Life», um die 2006 ein fast ebenso grosser Hype entstand, welche jedoch kurz darauf trotzdem in der Versenkung verschwunden ist.

Wer weiss, wann die Facebook-Blase platzt. Der Punkt der Sättigung könnte bald erreicht sein. Und die User Facebook links liegen lassen. Wie es ein Kind mit einem Spielzeug tut, mit dem es zu lange gespielt hat.


ps:
die anmeldefrist für das ferienvertretungsgeblogge hier, läuft noch bis donnerstag morgen früh. also - wer will noch mal, wer hat noch nicht?
8.9.09 00:52


twitter macht dumm und facebook intelligent.

ja ne, is klar.
http://portal.gmx.net/de/themen/digitale-welt/internet/8877362-Studie-Twitter-macht-seine-Nutzer-dumm.html
danke für den link, frau sonne.

so. ich bin dann mal meinen kopf gegen die wand knallen. weg.
vielleicht bekommen sie, werte leserschaft, hier in den nächsten drei wochen den einen oder anderen beitrag von herrn tigger und/oder frau scary alice.
das kann ja nur besser werden...
10.9.09 01:29


Kleinigkeiten des Alltags

...ein sehr guter Freund und Blogger würde jetzt sagen: ich könnt' ausrasten! Na dann lass uns gemeinsam ausrasten und Party machen.
Gesammelt, vorgetragen, überarbeitet: Alice, Stef, Kuhn



FLOSKELN:

"Irgendwas läuft hier echt suboptimal"
"Ich mein' hallo?"
"Geht's noch?"
"Aishe hat neuen Typen, ichschwöraufkoran"
"Der geht gar nicht"
"Ey, isch geh ma' Schule. Lass ma' Schule Alter"
"lol" (statt des Lachens ganz genau so ausgesprochen)



FRAGEN DES ALLTAGS:

- Warum ist die Banane krumm?
- Wohin sind die Socken nach dem Waschen verschwunden?
- Wird Babyöl aus Babies gemacht?
- Warum kocht die Milch beim Kochen so schnell über?
- Warum kriegt der Specht beim Hämmern kein Kopfweh?
... ist mir scheissegal
- Kannst du sie mir brennen?
...nein



VERKAUFSSENDUNGEN:

Irgendwo muss es einen Ort geben, an dem diese ganzen aufblasbaren Gästebetten, Total-Gym-Geräte, morbide Puppen und Messersets aus den Sendungen landen! Dem Anschein nach werden sie ja verkauft wie nix. Ich habe aber noch nie von jemanden gehört, der sich so etwas bestellt hatte. Ich kenne nicht mal jemanden, der jemanden kennt, der von jemandem gehört hatte, der sich so was bestellt hätte.
Wer kauft diese Sachen also? Existieren sie überhaupt? Oder sind die Sendungen verschlüsselte Nachrichten von Ausserirdischen?



POSTER:

(ab sofort verboten!)

- das Gewürzposter
- das Nudelposter
- Frank Zappa auf der Toilette
- Che Guevara
- Bob Marley
- das s/w Bild wo der Arbeiter in NY auf einem Stahlträger sitzt



AUTOMATISCHE TELEFON-AUSWAHLMENÜS:

Fakt ist, man will nichtmit einer Maschine sprechen. Niemand kann mit Würde folgende Konversation überleben:

- Wenn Sie mit jemanden sprechen wollen, sagen Sie EINS.
- Eins.
- Meinten Sie --- drei? Wenn ja, sagen Sie JA.
- Nein.
- Gut, wir leitten Sie weiter in Abteilung DREI.

Dann folgt eine zweistündige Wiederholung des Hits "Für Elise".
In der Wartezeit gibt's folgendes Auswahlmenü.. für die Telefonseelsorge:

- Wenn Sie zwanghaft oder besessen sind, drücken Sie ohne Unterbrechung die 1.
- Haben Sie eine multiple Persönlichkeit, drücken Sie die 2, 3, 4 und 5.
- Sind Sie paranoid? Wir wissen schon wer Sie sind und was Sie wollen. Sie brauchen keine Taste zu drücken.
- Falls Sie an Halluzinationen leiden, drücken Sie die 6 auf dem bunten Riesentelefon auf Ihrem Balkon.
- Sind Sie depressiv? Es ist völlig egal welche Taste Sie drücken, es hilft Ihnen nichts aus Ihrer beschissenen Situation.
- Haben Sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, drücken Sie bitte die 8.
- Haben Sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, drücken Sie bitte die 8.
- Haben Sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, drücken Sie bitte die 8.
- Anrufer mit Minderwertigkeitsgefühlen, legen Sie bitte auf, unsere Leitungen sind im Moment von wichtigeren Leuten besetzt.
10.9.09 17:50


Verwechslungsgefahr




11.9.09 23:44


heya.

ich frag mich gerade, weshalb ich die gelegenheit, hier zu meinem urlaub hin fertig zu machen, nicht genutzt und einfach alice den schluss habe machen lassen...

super! du hast lebenslanges schreiberecht hier. jederzeit.

also, das war jetzt der schuss.
und wenn noch einer brav applaudiert, gibts vielleicht noch zugaben.
27.9.09 00:48


danke für den warmen applaus! - 279 gründe warum bloggen doof ist. (gründe 99-114)

99. es gibt zu wenig sex and drugs & rock'n'roll in den blogs.
100. wobei... die blogger sind ja schon schwer internetsüchtig.
101. und praktisch alle haben keinen partner / keine partnerin
102. arme schweine. und antstatt sich zu fragen, wieso das so ist, langweilen sie uns darüber im blog
103. oder jammern sonst in der gegend rum.
104. einer der hauptgründe dafür, dass über 90% aller blöge so unterirdisch schlecht sind ist, dass alle beschränkten unbeschränkten zugang dazu haben. eigentlich müsste, bevor ein blog eröffnet werden kann erst ein intelligenztest absolviert werden.
105. jeder anbieter brüstet sich damit, wie einfach zu bedienen sein teil wäre. wäre bloggen nicht so idiotensicher, gäbe es auch weniger bloggende idioten.
106 type-pad führt als argument für das bloggen ernsthaft an: "Mit einem Blog können Sie sich als Vordenker positionieren." wer jetzt einen lauten knall gehört hat, das war mein kopf auf der tastatur.
107. 666000 deutschsprachige blogs verstopfen mit ihrem müll die suchmaschinen.
108. und genau weil es so viele blogs gibt, gibt es so viele spambots.
109. was es allerdings zu wenig gibt in blogs, sind tittenbilder.
110. und anleitungen wie man sich richtig die pulsadern aufschneidet. sonst würden die nicht alle zu mir kommen mit ihrem bescheuerten suchbegriff.
111. blogs kann man nicht essen.
112. oder trinken.

so. jetzt geh ich ins pub.

ps:
113. und keiner bloggt liveticker von spielen der premier league.
pps:
114. und selbst wenn, was ist das schon im vergleich zu nem spiel auf nem grossbildschirm im pub?
richtig. - doof.
28.9.09 14:35



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