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fünf

top five meiner lieblingsserien auf netflix:

5. tatortreiniger
4. fargo
3. pretty little liars
2. from dusk till dawn
1. bates motel

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kickblock am 7.7.15 23:00


jafa am 25.4.14 18:01


sprichworte der neuzeit teil 1

"wer nichts wird,
wird blogger."


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jafa am 20.2.14 13:34


die favstar-falle oder warum wir alle unseren favstar-account löschen sollten.

ein paar wenige tweets habe ich doppelt gebracht während meiner dreijährigen twittermitgliedschaft, aber nur ein einziger, wahrscheinlich immer in leichter abwandlung, bestimmt mindestens dreimal.

"twitter wäre so viel interessanter ohne favstar."

gefaved wurde der so gut wie gar nicht, logisch: er wurde nicht verstanden. ausser von zwei, drei leuten vielleicht. mehr nicht. folgendes gibt es im netz bestimmt irgendwo ausführlicher erklärt, sonst bei rolf dobelli oder so.
vereinfacht ausgedrückt, geht es um folgendes: favstar ist ein belohnungssystem und belohnungssysteme funktionieren nicht.
warum?
weil man, durch den fokus auf das, was belohnt wird, den blick auf anhieb nebensächlich erscheinendes, in wirklichkeit aber mindestens ebenso wichtiges, wenn nicht gar wichtigeres verliert. oder auf twitter umgemünzt: man schreibt immer mehr, was auch viel besternt wird, egal welcher qualität es angehört. echte qualität wird vernachlässigt.

nun gut, mögt ihr jetzt vielleicht denken, so falsch ist das ganze ja gar nicht einmal, aber muss man deswegen gleich den account löschen? man kann favstar ja schliesslich einfach ignorieren und gut ists.
könnte man, aber wieso sollte man nicht gleich löschen, wenn man es eh nicht braucht? regelmässig ist auf twitter zu lesen, wie scheisse das programm der privaten fernsehstationen wäre, wie tief das niveau ect. die frage ist nur, woher wissen die leute das? weil sie es schauen klar. und solange es geschaut wird, so lange die quote stimmt, ist es den verantwortlichen scheissegal, was die leute davon halten.
so weit der geschlagene bogen, jetzt noch eine kurze anekdote dazu:

vor siebeneinhalb jahren habe ich das privatfernsehen vom fernseher wegprogrammiert. ich regte mich immer mehr auf über das verblödete und verblödende Programm, die unfassbar viele werbung und darüber, dass ich mich immer wieder mal dabei ertappte, wie ich beim zappen doch mal an diesm stumpfsinn hängengeblieben bin.
zu anfang war es natürlich etwas gewöhnungsbedürftig. das eine oder andere habe ich noch kurz vermisst, doch dann habe ich mich recht schnell nicht nur daran gewöhnt, anderes zu schauen, nein, ich habe viel anderes, wirklich gutes entdeckt. ich schaue nun was mir gefällt und nicht mehr das, worüber alle anderen reden. ähnlich ging es mir nämlich schon immer bei der musik oder bei kinofilmen. Was der breiten Masse gefällt, damit kann ich nur selten etwas anfangen. bei twitter ist das nun gar nicht so wahnsinnig viel anders. man darf nicht denken, dass das, was viele sterne bekommt, auch qualitativ zum besten gehört, was twitter zu bieten hat.

dieses favstar-phänomen existiert übrigens nur, und mit nur meine ich ausschliesslich in in einer kleinen ecke des deutschsprachigen raumes. in unserer ecke. dank uns können sie die preise der pro-mitgliedschaft erhöhen. dank uns können die sich eine goldene nase verdienen mit ihrem quatsch.
schaut euch mal die top-tweets internationaler promis an. ich habe mal einen tweet von amy macdonald, in dem sie kommentarlos ein bild ihres aktuellen guinness postete retweetet. zwei meiner follower haben es gafaved. mit 5 faves und 2 retweets ist der immer noch auf ihrer favstar best of-seite.
bei 75'000 follower wohlgemerkt.

favstar ist unwichtig.

aber zugegeben: favstar ist verlockend.
als ich frisch zu twitter stiess, war ich noch skeptisch, denn schon damals in den foren habe ich für die abshaffung dieser bescheurten sternchen, die lediglich anzeigten, wie viel jemand schon gepostet hat, aber dauernd als irgendwelche Statussymbole betrachtet wurden,plädiert.
ich hatte also eine einstellige followerzahl, als mich einer mit fünfhundert followern entdeckte und empfahl. einer mit 500 war für mich damals recht gross und ich war und bin ihm heute noch dafür dankbar. ich habe ihn gefragt, was es mit diesem favstar so auf sich hat und er hat mir geantwortet: "... ich schaue halt einfach gerne am ende des tages kurz rein, was den leuten gefallen hat." das leuchtete mir ein und so hielt ich es auch immer. (und so halte ich es manchmal auch heute noch - denn das geht ja auch ohne favstar.)
aber zu diesem zeitpunkt war ich bereits ohne es zu merken in die fav star-falle getappt.

flache gags und wortspiele wurden besternt wie blöd. gute sogar geretweetet. das gefällt einem natürlich schon. und dann irgendwann mal der erste fünfziger. wow. man schreibt mehr flachwitze und wortspiele, auch wenn es etwas nervt, dass ernsthafte sachen, die einem persönlich wichtig sind, etwas untergehen. sterne sind schön. der erste fünfziger. ich erinnere mich noch gut. dann irgendwann der erste hunderter. wow. das macht schon spass. irgendwann der erste pick. wieder wow! man holt sich pro, man will selber picken. denn man wird zurückgepickt. die leute bedanken sich bei dir. das ist wie eine empfehlung. man bekommt immer mehr follower. die ersten fünfhundert, sechshundert, bei sechshundertsechsundsechzig wieder eine empfehlung. "der sollte aber siebenhundertsiebenundsiebzig haben." je mehr follower man hat, desto schneller wächst die zahl. ich habe hochgerechnet, dass ich, wenn ich so weitermachen würde, zwei jahre nach anmeldung die tausend knacken würde und das mit den schlimmen replys würde anfangen, wie viele der "grossen" immer sagten. doch das war nur ein kleiner von mehreren gründen, weshalb ich beschloss, mein tweetverhalten zu ändern. ich wollte nicht mehr für sterne twittern, nicht mehr lustig sein, um zu gefallen. twittern wollte ich nur noch für mich und dabei würde es mir ein vielfaches mehr freude bereiten, wenn das dann zwischendurch auch mal jemand anderem gefällt.

(ich weiss, ihr werdet jetzt alle sagen: "das mache ich auch so.", schon klar.
also, dann löscht euch doch bei favstar. so etwas glaube ich nämlich absolut leuten wie @Einstueckkaese oder
@oOtrinityOo oder @peterbreuer. leuten, die mich mit ihren tweets erst überhaupt darauf gebracht haben, dass man via einem einfachen tweet seinen account löschen kann.



und ihr werdet jetzt sagen: "ja, die habens auch leicht, so gross wie die sind." und damit zugeben, dass ihr auch gerne gross wärt. und dagegen ist auch gar nichts zu sagen. nur: das geht, wenn ihr interessante tweets schreibt, auch ohne favstar. zugegeben, einiges langsamer aber mit guten tweets werdet ihr auch so besternt und retweetet und empfohlen. und das werde ich auch gerne. ich mag, wenn man mich besternt und freue mich wie blöd, wenn ich retweetet werde. auf Empfehlungen allerdings hoffe ich, da ich dies selbst auch nicht mehr tue, natürlich nicht mehr.

soweit der einschub. zurück zur umkrempelung meines tweetverhaltens. (die favstar account-löschung war ja erst neulich) also:

ich habe von den ca. 250 leuten, denen ich folgte ca 200 von denen ich das gefühl hatte, (zurecht oder zu unrecht) das "lustige" wäre aufgesetzt oder aufmerksamkeitserhascherei, entfolgt. vor allem waren das "grosse", die praktisch alle umgehend zurückentfolgten. (einen weiteren rutsch follower verlor ich, als diese dann merkten, dass ich wesentlich weniger geblödel und immer noch gleich viel kritisches poste.) damit habe ich gerechnet, es war mir schnurz und es war ein erster schrit richtung freies drauflosposten. favstar habe ich, wie gesagt noch genutzt. so habe ich zum beispiel ab und an mal auf eine favstar-best of-seite eines profils geklickt, wenn mir etwas interessantes retweetet wurde um einen überblick zu bekommen, ob betreffender account folgenswert war.
doch dies ist der wohl weitverbreitetste trugschluss favstar betreffend überhaupt. die best of-seiten sind oft, eventuell sogar meistens überhaupt nicht repräsentativ. ich bin irgendwann dazu übergegangen zusätzlich auch noch die aktuellen tweets zu lesen, um mir ein bild machen zu können. unterdessen handhabe ich das nur noch so. ich habe mich nämlich je länger je mehr über meine best-of seite genervt. die wurde, wie man sich vorstellen kann, immer unrepräsentativer. ich habe einige 50er und 100er-tweets gelöscht, weil sie mir nicht mehr gefielen, aber tatsäch eine offenbarung war es, als ich die "...please opt-out my account..."-tweets, der bereits oben erwähnten jungs sah.

ich weiss, wie bescheuert kitschig das jetzt klingt, aber seit der löschung meines favstaraccounts, twittere ich gleich noch einen tick befreiter. wirklich.

"Cause I'm as free as a bird now,
And this bird you'll never change.
And this bird you can not change."

Lynyrd Skynyrd


abspann:

einer muss noch erwähnt werden: der 500er account, der mich damals empfohlen hat und mir, wie die anderen drei da oben, trotz dem ganzen generve, das ich immer wieder mal vom stapel lasse, immer noch folgt, war @GebbiGibson.
merci euch allen!

ja, es ist fertig. der rest liegt jetzt bei euch.



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kickblock am 6.1.14 10:38


blogroll-update

ein toter raus, ein neuer, sehr cooler rein.
da kann man ruhig mal lesen. (und die bilder sind auch schön.)



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jafa am 20.12.13 11:15


jafa am 30.10.13 01:56


279 gründe warum twittern doof ist - gründe 162-180)

eine kurze erklärung sowie die gründe 1 - 161 gibts links unter der rubrik "internet doof"

162. twitter hat werbung.
163. twitter hat blaue fäden.
(beides kenne ich dank richtiger clientwahl nur vom hörensagen, habe aber gehört, dass das nerve wie sau)
164. die meisten twitterer folgen einem nur, damit man zurückfolgt.
165. die meisten twitterer besternen nur, damit man zurückbesternt.
166. die meisten twitterer retweeten nur, damit man sie auch retweetet.
167. twitterer beschweren sich darüber, dass die anderen twitterer zu wenig retweeten.
168. die meisten twitterer entfolgen innert kürzesten zeit zurück. was also grund 164 belegt.
169. twitterer beklagen sich über dumme replys.
170. twitterer machen sich über andere twitterer lustig, die nicht ihrer meinung sind.
171. oder über solche, die so leben, dass, wenn alle so leben würden, es eine bessere welt wäre. aber da man weiss, dass es richtig wäre, nur man selbst eben für ein konsequentes handeln zu schwach ist, wird sich darüber lustig gemacht.
172. oder auch gerne über dicke menschen.
173. überhaupt ist twitterern nichts peinlich genug um nicht noch eine schlechte pointe daraus basteln zu können.
174. die schlechtesten wortspiele im netz findet man auf twitter.
175. wer im realen leben keine beachtung erhält, versucht sich als komiker bei twitter.
176. wer des twitterers witze nicht witzig findet, ist doof.
177. wenn eine zeitung, ein fernsehsender oder ein c-promi eine andere meinung hat, als man selbst, wird ein riesen shitstorm angezettelt.
178. twitterer glorifizieren alkoholismus.
179. twitterer schauen deutsches privatfernsehen.
180. ohne zu vergessen, darüber zu schreiben, wie scheisse dieses ist.


"wir graben den schacht von babel"

einstürzende neubauten


...to be continued.



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jafa am 11.10.13 01:33


jafa am 24.9.13 01:00


kommentar zur aktuellen politischen lage [remixed]

okay, ich kenne mich mit der deutschen politischen lage zu wenig detailiert aus um hier einen umfassenden bericht abliefern zu können, aber was ich so mitbekomme, ist es das selbe wie überall.
es gibt eine rechte und eine linke sowie eine mitte und egal, wer mit wem koaliert und gerade an der macht ist, sie machen es scheisse und nächstes oder spätestens übernächstes mal werden also wieder die anderen gewählt, bis man ein paar jahre später wieder merkt, dass die das auch nicht auf die kette kriegen und wieder die anderen eine chance bekommen und so weiter und so fort...

die frage lautet nun also: "was soll ich denn nun bitteschön wählen, zum teufel?"



gut, also erst mal: nicht oder ungültig zu wählen aus protest, klingt ja auf anhieb ziemlich cool, ist aber eigentlich schon fast sehr bescheuert.

wer nicht wählen geht, wählt, da er ja keinen einfluss auf das ergebnis nimmt, automatisch das, was gewählt wird.

was also tun, wenn man nun weder die regierungskoalition, noch die opposition guten gewissens unterstützen kann?
die piraten protestwählen, wie es hier letztens von jemandem, der denen, ausser dass sie mp3 files richtig downloaden können, so ziemlich gar nichts zutraut, vorgeschlagen wurde?
das klingt schon so gut, dass da schon leute mit grossem namen darauf reingefallen sind. "grosse", die täglich noch schlechtere witze über die piraten reissen, als ichgerade eben, haben das sogar retweetet.
aber warum?

ganz einfach: auch sie haben sich bloss von jemandem, der rhetorisch gut argumentieren kann einlullen lassen.

etwas zu wählen, hinter dem man nicht steht ist komplett verblödet, das muss hier hoffentlich nicht einmal näher erläutert werden.



trotzdem ist die idee des protestwählens natürlich gut.

es gibt an die 30 zur wahl zugelassene parteien in deutschland. unter anderem sachen wie "Aktive Demokratie Direkt", "Initiative direkte Demokratie" oder "Volksabstimmung" deren höchstes ziel es wahrscheinlich ist, in deutschland eine direkte demokratie, so wie wir sie in der schweiz kennen, zu installieren. das wäre doch cool, dann könnte man zu allem eine volksinitiative lancieren und was das volk bestimmt, muss dann von der regierung umgesetzt werden.
also mir persönlich ist es schleierhaft, wie man so etwas nicht unterstützen kann. vor allem wenn man im netz täglich den untergang der demokratie bemimimit. aber auch die "ödp", oder "Die Freiheit" klingen doch ziemlich vielversprechend. keine ahnung, was davon man jetzt alles wählen kann, aber irgend etwas ist bestimmt für einen dabei. logisch, gibt es wahrscheinlich keine partei, die zu 100% deine interessen vertritt. aber solche die es mehr, und solche, die es weniger tun. auf jeden fall ist mir nicht ganz klar, weshalb alle meinen, man hätte lediglich die wahl zwischen hunde- und katzenscheisse.
alternativen gibt es jedenfalls genug und wer keine alternative, (egal aus welchem grund, inklusive: "bringt doch eh nix, ne kleinpartei zu wählen, die haben ja eh keine realistische chance." - denkt mal drüber nach) oder ungültig, oder überhaupt nicht wählt, der darf dann halt einfach nicht rumjammern, wenn es dann die, die dann dran kommen, völlig egal wer es dann sein wird, wieder versemmeln (wie immer).
oder anders formuliert:

jedes volk einer gefestigten demokratie erhält die regierung, die es verdient.

klingt abgedroschen, ist aber so.



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kickblock am 23.8.13 16:20


lesen:

"Bis auf Weiteres ist der Blogger nur ein geltungssüchtiges Kind, das zu viel Zeit zur Verfügung hat und diese mit Geschaukel auf seinem Steckenpferd verbringt.
Alle Versuche, diesen regressiven Spass in ein Geschäftsmodell zu verwandeln, laufen im Prinzip auf den Online-Einzelhandel hinaus. Einen Handel mit Hinweisen, Rezepten und Katzenfotos. Letztere sind übrigens deshalb endemisch, weil sie symptomatisch sind für den Nihilismus und die Langeweile, die hinter jeder Betätigung in sozialen Netzwerken steckt: Ich habe nichts zu sagen, ich habe nichts zu tun, nichts bewegt sich - ausser der Katze."

arno frank
aus "meute mit meinung -über die schwarmdummheit"
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kickblock am 17.6.13 17:58


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